Physischer Goldhandel: LBMA bemüht sich um mehr Transparenz!

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Ab dem zweiten Quartal 2017 soll es öffentlich verfügbare Daten zum physischen Edelmetallhandel unter LMBA-Mitgliedern geben.

Die London Bullion Market Association (LBMA) unternimmt einen weiteren Schritt, um die Transparenz auf dem physischen Goldmarkt in der britischen Hauptstadt zu erhöhen.

Am London Bullion Market handeln die Mitglieder bislang Gold außerhalb des kontrollierten Börsengeschehens direkt untereinander („over the counter“). Das gehandelte Gold wird in Londoner Vaults gelagert. Öffentliche Daten zu diesem Handelsgeschehen sind bislang praktisch nicht verfügbar.

Künftig will man Beobachtern größeren Einblick gewähren. Laut einem Bericht von Financial Times hat die LBMA nun zwei technische Dienstleister ausgewählt, um die Handelsaktivitäten auf eine elektronische Plattform zu übertragen. Die Namen der Unternehmen: Boat Services und Autilla.

Ab dem zweiten Quartal 2017 sollen dann Daten im LBMA-Handel mit physischen Gold, Silber, Platin und Palladium für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.

Auch die Börsenbetreiber London Metal Exchange, Intercontinental Exchange und CME Group hatten sich darum beworben, diese Dienstleistung für die LBMA zu übernehmen.

Aufgrund eines erheblichen Vertrauensverlustes gegenüber dem traditionellen Goldfixing-Prozess war die LBMA ab 2013 gezwungen, neue Verfahren zur Ermittlung der Londoner Referenzkurse für Gold und Silber einzuführen. Allerdings gab es auch nach der Reform Zweifel an einer marktgerechten Kurssetzung…

Quelle:

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